Die Geschichte des Sports

Ist im Grunde genommen nicht genau bekannt, doch geht man in den Fachkreisen davon aus, dass es einst auf Hawaii erfunden wurde; vor einigen Jahren wurde dieser Sport dann langsam bekannt, und genießt heute ein großes Ansehen bei sehr vielen Wassersportlern und -begeisterten. Über die Jahre kristallisierte sich aber auch nach und nach eine etwas abgewandelte Form des Skimboardens heraus; das ,,Waveskimming".

Diese ,,New School" (dt.: neue Schule) Skimmer verstanden sich auf das Skimmen in die Wellen hinein anstatt wie bisher ("Old School") parallel zur Wellenlinie zu fahren. Dafür nahm man dann auch schnell Abstand zu den alten Woodies ([Sperr-]Holzbretter), und entwickelte die alten Formen, entsprechend für die neuen Bedürfnisse, weiter. In diesem Zuge wandte man sich an die Surf-lndustrie und übernahm deren Kunststoffe für die neue Generation von Skimboards, wodurch diese in dem tieferen Wasser genügend Auftrieb zum Fahren erhielten.

In deutschen Gewässern ist diese neuere Art des Skimmens nicht möglich, da man dafür extrem steile Strände mit einer extrem harten Brandung kurz vor der Wasserlinie braucht. Da dies nicht nur in Deutschland der Fall ist, entwickelte sich die Scene weltweit in zwei Lagern (,,New School" <-> "Old School"). Wahrend sich die ,,New School", durch die radikalen und spektakulären Manöver, einer immer größeren Beliebtheit erfreut, erlebte auch die ,,Old School" Szene vor ein paar Jahren eine kleine Renaissance, welche auch über den großen Teich von den USA nach Europa schwappte und den alten Sport tiefergehend kultivierte...

Die Folge war die Bildung kleiner Skim-Enklaven an der Europäischen Küste, entsprechend den Bedingungen teilweise auch nach der ,,New School" Manier. Anfangs von der breiten Masse belächelt, rückten sie langsam aber sicher mehr und mehr in die Interessensphäre, denn bei guten Bedingungen sind spektakuläre Slides nicht die Seltenheit... So wuchsen die Enklaven, natürlich auch außerhalb Europas, langsam aber sicher an, konnten aber gegen die absolut übermächtige Surf (Windsurf/Waveriding)-Szene niemals wirklich konkurrieren, geschweige denn durchsetzten.

In Deutschland gründeten sich auch die ersten Grüppchen an Aktiven und stießen bis an die Baggerseen im Inland vor; allerdings nur provisorisch zur Überbrückung des Winters. In diesem Zuge bildete sich auch auf der Insel Helgoland 1997 eine kleine Gemeinde von Skimmen durch den Spot den ,,Old School" Woodies verschrieben und nannten ihre Boards ,,O'Land Skimboards" (,,O'Land" kommt jedoch nicht von der Insel O'Land, sondern von Assoziationen, wie "off land" oder ,,offshore") und erfreuen sich einer stetig wachsenden Anzahl von "begeisterten" Aktiven und Zuschauern. Jedes Jahr im (Hoch-)Sommer treffen sich dann fast alle Mitglieder zum obligatorischen ,,OSC" (O'Land Skimboard Contest), der aber mehr nach Lust und Laune bewertet wird, als nach festen und fairen Regeln...

Auch wenn die Skimmer mit Sicherheit global niemals die Oberhand gewinnen werden können, wird es jedoch immer wieder Situationen geben, in denen sie anderen Wassersportlern, wie beispielsweise Surfern, zumindest für einige Minuten, absolut die Show zu stehlen vermögen.